Für ein digital souveränes, sicheres, entbürokratisiertes und bildungsstarkes Europa – mit starkem Mittelstand.
Symbolbild · KI-Montage – kein realer Auftritt im Europäischen Parlament.
Europa ist die Grundlage unseres Wohlstands und unserer Freiheit — aber es muss handlungsfähiger, unabhängiger und moderner werden.
Als IT-Berater erlebe ich täglich, wie sehr die Zukunft Europas an Technologie, klugen Regeln und Bildung hängt. Aus dieser Praxis heraus setze ich mich für fünf Schwerpunkte ein — konkret, lösungsorientiert und an der Sache statt an der Parole.
Warum ich?
Weil ich diese Themen nicht aus Positionspapieren kenne, sondern aus 25 Jahren Praxis.
Ich habe Unternehmen gegründet und geführt, Rechenzentren geplant und umgezogen, Konzern-IT aus Abhängigkeiten herausgelöst und das deutsche Chapter eines internationalen IT-Partnernetzwerks aufgebaut. Genau dort, wo Europa heute Antworten braucht, habe ich gearbeitet.
25+Jahre IT-Praxis
3Unternehmen gegründet bzw. als Geschäftsführer geführt
13Jahre Präsident der IAMCP Germany
2.400+Projekttage in Schlüsselprojekten
Zu Schwerpunkt 01 · Souveränität
Ich weiß, wie teuer Abhängigkeit ist.
Als Lead Architect habe ich zentrale Systeme aus einer Konzernumgebung herausgelöst (960 Projekttage). Im öffentlichen Sektor habe ich als Technical Lead die Netzwerk-Infrastruktur nach Sicherheitsprinzipien neu segmentiert. Wechselfähigkeit ist für mich kein Schlagwort, sondern Handwerk.
Zu Schwerpunkt 02 · Bürokratie
Ich habe sie selbst getragen.
Über 25 Jahre als Gründer und Geschäftsführer im Mittelstand: ITA Systemhaus (1997), connectpartners (2007–2023), cloue (2013–2016). Berichtspflichten, Nachweise und Formulare kenne ich von der Seite, die sie ausfüllen muss.
Zu Schwerpunkt 03 · Bildung
Ich erkläre Technik, seit es sie für alle gibt.
Fachbuchautor seit den 1990er-Jahren (u. a. SYBEX), Coach und Mentor für IT-Organisationen, heute Berater für Microsoft 365, Azure und KI. Ich weiß, wie Menschen neue Technologie lernen und woran sie scheitern. Und ich will vorne mitgestalten, wenn IT-Betrieb nach ITIL mit KI neu gedacht wird.
Gründung ITA Systemhaus
Präsident IAMCP Germany
Geschäftsführer connectpartners
Regional Director DACH, TELLUS International
Geschäftsführer Cloud-Start-up cloue
Senior Berater, BridgingIT
Zertifiziert: PRINCE2 · Scrum PSM I · ITIL · MCSA Office 365. Studium Maschinenbau (Vordiplom), Universität Karlsruhe (TH).
SCHWERPUNKT 01
Digitale Souveränität der EU
Europa darf sich nicht von wenigen außereuropäischen Tech-Konzernen abhängig machen. Digitale Souveränität heißt: über eigene Daten, Technologien und Infrastruktur selbstbestimmt verfügen zu können — auch im Ernstfall.
Eigene Cloud- und KI-Infrastruktur in Europa stärken statt Abhängigkeit von einzelnen Anbietern.
Offene Standards und Datenportabilität als verbindliches Kriterium bei öffentlichen Vergaben.
Reversibilität als Architekturprinzip — Wechselmöglichkeit statt Lock-in in kritischen Systemen.
Schutz kritischer Daten und klare Regeln für Datenflüsse in Drittstaaten.
Die EU braucht nicht mehr Regeln, sondern klügere. Überbordende Bürokratie erstickt Innovation, belastet den Mittelstand und untergräbt das Vertrauen in Europa. Weniger Formulare, mehr Ergebnis.
Digitalisierung der Verwaltung konsequent umsetzen — das Once-Only-Prinzip flächendeckend leben.
Doppelregulierung abbauen und Vorschriften auf ihre tatsächliche Wirkung prüfen, bevor neue hinzukommen.
Künstliche Intelligenz verändert Arbeit und Gesellschaft grundlegend. Unser Bildungssystem muss Schritt halten — sonst verlieren wir den Anschluss an die Regionen der Welt, die heute investieren.
Digital- und KI-Kompetenz von der Schule über die Ausbildung bis zur Hochschule verankern.
Kritischer Umgang mit KI: Chancen nutzen, Grenzen verstehen, Ergebnisse einordnen können.
Lebenslanges Lernen und Weiterbildung stärken — auch für Menschen mitten im Berufsleben.
Lehrkräfte befähigen und Schulen mit verlässlicher digitaler Infrastruktur ausstatten.
Kleine und mittlere Betriebe sind das Rückgrat Europas. Bei der KI droht ihnen der Anschluss verloren zu gehen – 2025 nutzten 55 % der großen, aber nur 17 % der kleinen Unternehmen in der EU KI. Das muss sich ändern.
Steuerlich entlasten: Investitionen in Digitalisierung, KI und IT-Sicherheit sofort absetzbar machen.
Eigene europäische KI-Modelle für Handwerk und Mittelstand – offen, bezahlbar, Daten bleiben im Betrieb.
KI-Lotsen vor Ort bei Kammern und Verbänden, die direkt in die Betriebe gehen.
Förderung ohne Formularberg: ein Antrag, eine Seite, schnelle Entscheidung.
Nachfolge, Fachkräfte und faire Aufträge: Betriebsübergaben erleichtern, Abschlüsse EU-weit anerkennen, Ausschreibungen in kleinere Lose teilen.
Cyberangriffe legen Rathäuser, Kliniken und Betriebe lahm. Ein digitales Europa ist nur so stark wie sein schwächstes Netzwerk – deshalb muss Sicherheit auch für die Kleinen machbar werden.
Basisschutz für kleine Betriebe, Kommunen und Kliniken – mit Notfall-Hotline rund um die Uhr.
Ein Vorfall – eine Meldung: eine europäische Meldestelle statt paralleler Formulare.
Sicherheit ab Werk: sichere Voreinstellungen und verlässliche Updates für Geräte und Software.
Wiederanlauf planen: getestete Notfallpläne für kritische Einrichtungen.
„Souveränität heißt nicht Abschottung. Sie heißt, die Wahl zu behalten — und im Ernstfall selbst entscheiden zu können.“
Dieser Grundsatz gilt für Technologie wie für Politik: Ein Europa, das digital unabhängig, sicher, schlank organisiert und gut ausgebildet ist und seinen Mittelstand stärkt, kann seine Werte auch verteidigen.
Ins Gespräch kommen
Diese Standpunkte sind ein Ausgangspunkt, kein Schlusspunkt. Ich freue mich über Austausch, Kritik und neue Perspektiven.